samsung galaxy s8

Galaxy Note 8

Das Galaxy Note 8 will die Stärken seiner Vorgänger erben und mit der neuen Generation um sinnvolle Funktionen erweiteren. Die schicke Phablet Reihe war für mich seit jeher die erste Wahl, weil sie alles bietet, was ich von einem High-End Smartphone erwarte, es aber mit Features kombiniert, die sonst Tablets vorbehalten waren (etwa die Stiftunterstützung).

Verfügbar ist das Gerät seit dem 15. September in ausreichender Stückzahl bei den meisten großen Elektro- und Onlinehändlern zu einem Preis von 999€, zwar alles andere als günstig, aber immerhin unter der Messlatte, die das neue iPhone vorgegeben hat. Verträge, bei denen das Gerät komplett gratis ist, schlagen derzeit mit mindestens 50 bis 60€ zu Buche und bieten entsprechend Allnet- und Internet-Flatrates. Kaufen kann man es unter anderem bei www.7mobile.de.

samsung galaxyDie erste Neuerung die positiv auffällt, ist, dass das Display mit 6,3 Zoll weiter gewachsen ist und sich beinahe über die ganze Front erstreckt. Es gibt keine Seitenränder mehr und auch unten und oben nur noch minimale Ränder, selbst der Home-Button musste weichen. Dadurch ist das Galaxy Note 8 kaum größer als viele seiner Konkurrenten mit einem ganzen Zoll weniger. Wie gewohnt ist das Display knackscharf, hell und kontrastreich, sodass mir auch längeres Draufschauen keine Unannehmlichkeiten wie Augenmüdigkeiot oder Kopfweh auffielen. Ansonsten wirkt das Gehäuse gut verarbeitet, hier hätte sich Samsung aber durchaus mehr trauen dürfen, die einzige echte Änderung (die für mich auch sinnvoll ist), ist, dass Samsung den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite weiter von der Kamera entfernt platziert hat, als es noch beim Galaxy S8 der Fall war.

Natürlich gab es auch ein obligatorisches Hardware Update, das neue Modell kommt zum Beispiel mit 6GB Ram, einem größeren Akku, der sich drahtlos laden lässt, Iris-Scanner und unterstützt Bluetooth 5.0, für die meisten Menschen ist das vermutlich unerheblich, wichtiger ist, dass das Gerät unglaublich schnell auf Eingaben reagiert und flüssig läuft. Hardwareseitig lassen sich nun zudem zwei Sim-Karten nutzen, vor allem für Geschäftskunden interessant.
Die Kamera des Note 8 wurde zudem ordentlich aufgebaut: eine Dualkamera mit zwei Sensoren, Weitwinkel- und Teleobjektiv, optischer Bildstabilisierung und neuen Filtern sorgt für noch bessere Aufnahmen. Für mich als Hobbyfotograf ist der Unterschied zu Hobbykameras kaum noch auszumachen.

Weitere Neuerungen sind vor allem softwareseitig: mit Samsung DeX gibt es eine Möglichkeit, das Smartphone über eine optionale Dockingstation mit Bildschrim, Maus und Tastatur zu verbinden und so in einen vollwertigem Computer zu verwandeln, den Preis von über 200€ empfand ich aber als zu hoch, Bixby ist ein neuer Sprachassistent ähnlich wie Siri, den es aktuell aber noch nicht auf Deutsch gibt, für den S Pen gibt es außerdem neue, sinnvolle Funktionen, etwa das Erstellen von GIFs oder die Möglichkeit, Notizen auf dem abgeschalteten Display zu schreiben.

Insgesamt ist das Galaxy Note 8 für mich nach dem Galaxy Note 7 mit seinem explodierenden Akku ein guter, wenn auch kein grandioser Nachfolger. Die Hardware ist über jeden Zweifel erhaben, einige Softwarefunktionen wirken noch unausgereift.

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