EMS Geraet

EMS Geräte – neue Technik wirkt auch im Sportbereich

EMS Geräte kennen viele Menschen bislang nur aus der Gesundheitstherapie bzw. Reha-Therapie. Doch neueste Technik erlaubt es nun auch individuelle Geräte herzustellen und diese effektiv im Sportbereich einzusetzen. Die bisherigen Maßnahmen, welche mithilfe der elektronischen Stimulationsgeräten getroffen wurden, waren lediglich zu medizinischen Zwecken. Zum Beispiel waren sie in der Schmerzbehandlung extrem hilfreich. Patienten berichten nach nur einer kurzen Anwendungsdauer über positive Wirkungen. Die Schmerzen gingen deutlich zurück ( Sport EMS Geräte kaufen ).

 

Wie sollen sie nun im Sport wirken?

ems geraetEMS Geräte können nun auch effektiv im Sport eingesetzt werden, das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Hier werden sie gezielt für einen besseren und effektiveren Muskelaufbau verwendet. Durch das Ansetzen der Elektroden kann ein Muskel gezielt kontrahiert werden, auch wenn dieser schon längst erschlafft ist. Somit wird der Reiz auf den Muskel um ein vielfaches höher. Der Muskel wächst schneller und die Ausdauerkraft wird gleichermaßen gestärkt. Auch ist es möglich zwei Muskelgruppen gleichzeitig zu trainieren und somit das Training zu erschweren. Sollte man beispielsweise einen Trainingssatz für den Bizeps absolvieren, werden hier die Elektroden einfach an den Trizeps angeheftet. Nun kann ein individuelles Programm bestimmt werden. Obwohl aktiv nur der Bizeps durch einen Bizepscurl beansprucht wird, kann das EMS Gerät auch den Trizeps aktiveren. So wird nicht nur der konträre Muskel beansprucht – der Bizepscurl wird schwerer, somit ist auch das Training effektiver. Dieses Beispiel ist nur Eines von vielen, es lässt sich auf nahezu jede Muskelpartie übertragen.

 

Wie funktioniert ein elektronisches Stimulationsgerät?

Viele Leser fragen sicherlich, wie ein solches Gerät überhaupt funktioniert. Das Prinzip ist erst verständlich, wenn man versteht wie eine Muskelaktivität funktioniert. Durch elektronische Stimulationen wird vom Gehirn ein Impuls über das Rückenmark zum Muskel gesendet: „Aktivere dich“. Sobald das geschehen ist, sendet der Muske ein Signal zurück „Bin aktiviert“. Gleiches passiert auch, wenn der Muskel sich wieder entspannen soll. Wenn der Muskel nun nach wiederholter Aktivität das Signal „bin schlapp“ absendet, wird das entgegenkommende Signal des Gehirn schwächer – somit erschlafft der Muskel und lässt sich nicht mehr aktivieren. Elektronische Stimulationsgeräte simulieren demnach nur das Sendesignal des Gehirn. Die Elektroden werden direkt auf den Muskel geklebt, das Signal zur Aktivierung wird trotz „Gegensignal“ des Muskels dennoch abgesendet. Somit aktiviert er sich wiederrum. Wie Eingang beschrieben führt diese Aktivität zu einem höheren Reiz des Muskels und somit zu einem effektiveren Training.